Pfarre Statzendorf

KONTAKT

Pfarramt Statzendorf
Hauptstraße 35

Kanzleistunden:
Donnerstag von 9 bis 10 Uhr (Eder Walter)
Donnerstag von 16.30 bis 17.30 Uhr
(H. Leopold)

Telefon/Ansprechperson:
0676/3693080 (Eder Walter) oder
0676/826633157 (H. Leopold)

Homepage: pfarre.kirche.at/statzendorf

e-mail: pfarramt.statzendorf@gmx.at

Pfarrmoderator: H. Leopold Klenkhart

Gottesdienste:
Sonntag, 9 Uhr (1. Sonntag im Monat: Vorabendmesse am Samstag, 18 Uhr
(18.30 Uhr))
Wochentagsgottesdienste entnehmen Sie bitte dem Pfarrbrief:
pfarre.kirche.at/statzendorf/content/pfarrblatt

Die Kirchen der Pfarre Statzendorf

Geschichte der Pfarre Statzendorf

1284 wird für Statzendorf bereits eine Kapelle genannt; 1784 wurde die Pfarre aus Teilen der Pfarren Herzogenburg, Oberwölbling und Getzersdorf gebildet und dem Stift Herzogenburg inkorporiert. Der heutige Bau stammt aus der Zeit der Pfarrerhebung 1784.

In Kuffern (Hl.Pankratius) bestand von 1260-1642 eine eigene Pfarre, war dann Filiale von Getzersdorf und kam 1784 zu Statzendorf.

Rottersdorf wird erstmals in der Lebensbeschreibung des Hl.Altmann (+1091) genannt. Nach 1112-21 war es kurzfristig Pfarre (damals:Hl.Silvester), 1284 wird es als Filiale (Hl.Matthäus) von Herzogenburg bezeichnet.

Die Kapelle in Absdorf (Hl. Helena) entstand vor 1500 auf Besitz des Klosters St.Peter in Salzburg.

Die Wallfahrtskapelle Maria Ellend (Schmerzhafte Mutter Maria) wurde 1812 errichtet, Neubau 1895.

Pfarrkirche Statzendorf "Hl. Markus"

Bauwerk: Im Friedhof gelegener bescheidener spätbarocker Dorfkirchenbau, 2.Hälfte des 18.Jahrhunderts, mit abgerundeter, einspringender Apsis und vorgebautem Westturm mit barocker Zwiebelhaube. Einfache barocke Gliederung nur mehr am Turm erhalten. An der Nord- und westseite jüngere, Anbauten. An dem platzlgewölbten Chorraum schließt ein verhältnismäßig langgestrecktes, saalartiges, flachgedecktes Langhaus - mit einfachen Deckenstuckdekor - und ebenfalls flachgedeckter Westempore an.

Einrichtung: Die barocke Einrichtung (zwei Altäre und Kanzel) wurde anläßlich der missverstandenen lithurgischen Neuordnung 1964 weitgehend entfernt. Seit 1984 neue Altarraumgestaltung. Am Ambo (Löwe) und am Tabernakel (Hl.Sakrament) befinden sich Emailarbeiten von Prof. Martin Seitz aus St.Pölten. Im Apsisscheitel hinter dem Volksaltar hängt ein lebensgroßes barockes Kruzifix, 2.H.18.Jh.; an der rechten Schiffswand barocker Tabernakel E.18.Jh. mit spätgotischer Madonna (Kopie), an der linken Schiffswand barocke Strahlenkranzmadonna, E.18.Jh.; an der linken Wand in der Apsis Bild mit gekreuzigtem Jesu, A.19.Jh.; vor der Apsis hängen links eine Herz-Jesu- und rechts eine Marienstatue, darunter befindet sich links eine Steinsäule mit dem „Steinernen Leib Brot“ und rechts das Taufbecken; im Turmerdgeschoß barockes Kruzifix, 18.Jh.; Kreuzwegbilder 2.H.19. Jh..

Orgel: zweimanualige Orgel mit 14 Registern, Gebr. Reil, Niederlande, 1992.

Filialkirche Kuffern "Hl. Pankratius"

Bauwerk: Architektonisch reizvolle kleine Dorfkirche mit einjochigem, hochgotischen Chor mit 5/8-Schluß, im 17.Jh. barockisiertem Langhaus und vom quadratischen Grundriß im obersten Geschoß in ein Achteck übergehendem, gotischen Westturm mit hübschen, schindelgedeckten barocken Helm. Die Langhausmauern im Kern vermutlich romanisch. Im Chor noch originale bzw. anläßlich der Regotisierung 1896/98, Richard Jordan, Wien, erneuerte ein- und zweiteilige einfache Maßwerkfenster, 14.Jh.; .Chorraum und südliche Seitenkapelle, 14.Jh., kreuzrippengewölbt; vier verschiedene Kapitelköpfe am unteren Ende der Kreuzrippen in der Seitenkapelle; das Langhaus flachgedeckt; hölzerne Westempore, 19.Jh..

Einrichtung: Neugotischer Hochaltar, E.19.Jh.,als Pseudo-Flügelaltar ausgebildet: Mittelschreinrelief: "Krönung Mariens", zwei Seitenflügel mit je 6 Tafelbildern mit der Darstellung der Apostel, links vom Hochaltar in der Wand vergittertes Sakramentshäuschen aus gotischer Zeit, rechts vom Hochaltar volkstümliches Kruzifix mit auf konturierten Brett gemalter Darstellung der Mater dolorosa, an der linken Wand der Apsis Gemälde des Hl.Pankratius. In der Seitenkapelle kleiner barocker Altar mit gotischer Statue der sitzenden Muttergottes mit Kind, um 1500; barockes Gemälde der Hl.Monika und Florian, 3.Viertel des 18.Jh.,B.Altomonte(?). Kreuzwegbilder A.20.Jh. Rundes Taufsteinbecken mit romanischem Rundbogenfries in der Seitenkapelle.

Filialkirche Rottersdorf "Hl. Matthäus"

Bauwerk: Kleine einschiffige Dorfkirche - ehemalige Wehrkirche ? - mit im Kern romanischem, fast quadratischen Chorraum, romanischem Langhaus und verhältnismäßig gedrungenem barocken Westturm mit Zeltdach; Langhaus und Chor mit einfach barock gegliederten Flachdecke, hölzene Westempore mit für die Volkskunst typischen Bearbeitungsmerkmalen an den Stützen, Streben und Brüstungsbrettern, 1.H.19.Jh..

Einrichtung: Spätbarocker Hochaltar mit gutem Ölbild "Hl.Matthäus" v. Bartolomeo Altomonte 2.H.18.Jh., dahinter abgemauertes, schmales, romanisches Fenster; im Schiff links: schlecht gefaßte große Barockstatue "Hl.Florian" 1.H.18.Jh., daneben gutes Ölbild "Hl.Florian"- Schule Kremser Schmidt ? - 2.H.18.Jh.; Zugangstüre zum Turmgeschoß mit außen bemalten Füllungen: "Geißelung Christi" (oben), "Dornenkrönung" (unten); 17.Jh. Kreuzwegbilder (Drucke) in hübschen Empirerahmen; Fenster mit geringer ornamentaler Verglasung in neugotisch geformten Rahmen, A.20.Jh.; Frühbarocker Orgelkasten zeigt an seinen bemalten Flügeltüren die Hl.Cäcilia und Barbara. (Jetzt als Sakristeischrank verwendet)

Absdorf "Hl. Helena"

Bauwerk: Die Schlosskapelle entstand vor 1500, kleine gotisch - barocke Kirche. An einen polygonalen spätgotischen Chor mit Strebepfeilern ist ein quadratischer Turm angebaut; dieser Turm befindet sich mit einem neuen Spitzhelm an der Südseite des Chores. Der Anbau des barocken Schiffes (Saalkirche-schmuckloses Langhaus) erfolgte 1773.

Einrichtung: frühbarocker Hochaltar (schwarz-gold), das Gemälde stellt die Hl.Helena bei der Kreuzauffindung dar.

Maria Elend "Zur Schmerzhaften Muttergottes"

Bauwerk: kleiner gemauerter Achteckbau, 1895;

Einrichtung: Altar mit Kopie des Gnadenbildes von Maria Elend bei Petronell. Zwei geschnitzte Holzfiguren, um 1900.