Gemeindeportrait

Eine kurze historische Einführung

Das untere Fladnitztal war schon in urgeschichtlicher Zeit ein beliebtes Siedlungsgebiet. Der am weitesten zurückreichende Fund stammt aus der Jungsteinzeit. Die wichtigsten Funde in unserer Gemeinde sind:

Gräberfeld von Statzendorf: Eines der größten hallstattzeitlichen (800 - 400 v. Chr.) Gräberfelder in Niederösterreich mit ca. 380 Bestattungen, ausgegraben 1903 – 1925 am nördlichen Ortsende von Statzendorf. Zahlreiche Fundstücke im Naturhistorischen Museum in Wien, einige Exponate im Stiftsmuseum Herzogenburg.

Situla von Kuffern: Keltischer Weineimer aus der Frühphase der La-Tène-Kultur (475 – 425 v. Chr.), ausgegraben 1891 zwischen Statzendorf und Kuffern, ausgestellt im Naturhistorischen Museum in Wien. Die ersten Nennungen der Orte stammen aus den Jahren: Statzendorf 1004, Kuffern 1083, Absdorf 1125/47, Rottersdorf 889, Weidling 1157/68;

Die Gemeinde Statzendorf stellt sich vor

Das Gemeindegebiet von Statzendorf umfasst 12,43 Quadratkilometer und liegt im Herzen Niederösterreichs. Die Kommune zeichnet sich durch ausgeprägte bevölkerungsfreundliche Infrastruktur und günstige Verkehranschlüsse aus.

Die Gemeinde hat 1.378 Einwohner (1.1.2013), die im gesamten Gemeindegebiet mit einer öffentlichen Wasser-, Abwasser- und Gasleitung versorgt werden.

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde zählen die spätbarocke Pfarrkirche zum Heiligen Markus in Statzendorf, die Filialkirche zum heiligen Pankratius in Kuffern, die Wallfahrtskapelle in Maria Elend,sowie schöne Marterln mit Hinterglasmalereien.

Sportlich Ambitionierte finden drei Tennisplätze, eine Skateranlage, einen Sportplatz sowie eine Turn- und Mehrzweckhalle. Am gemeindeeigenen Sportplatz führt der Fußballclub ASV Sturm 40 Statzendorf den Meisterschaftsbetrieb durch und die Jugend- und Nachwuchsarbeit wird mit derzeit sieben Mannschaften besonders groß geschrieben.

Den kleinsten Mitbürgern stehen im Gemeindegebiet vier Kinderspielplätze zur Verfügung. Drei Kindergartengruppen und die Volksschule sind Bildungsgrundstein für den Nachwuchs in der Gemeinde.

Technisch interessierte Flugmodellbauer treffen einander auf dem Modellflugplatz "Silbergrube. Er ist durch Wettbewerbe weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Rund um Statzendorf garantieren üppige Waldflächen ein Eldorado für Pilz- und Beerensucher. Der Fladnitztal-Radweg und der NÖ Jakobsweg führen auch durch das Statzendorfer Gemeindegebiet.

Die Gemeinde Statzendorf ist aber auch als Weinanbaugebiet bestens bekannt. Besonders stolz ist man in der Gemeinde auf die Kufferner Situla-Weine. Der Qualitätstropfen kann das ganze Jahr über in gemütlichen Heurigenkellern und Buschenschänken konsumiert werden. Auch der Ab-Hof-Verkauf landwirtschaftlicher Produkte wird gerne in Anspruch genommen. Den gern gesehenen Gast laden aber auch unsere gut geführten Gastronomiebetriebe zu einem Besuch in unserer Gemeinde herzlich ein. Die Bewohner betreiben teils Landwirtschaft oder arbeiten in den hier ansässigen Betrieben bzw. als Pendler in den benachbarten Städten St. Pölten, Herzogenburg oder Krems an der Donau. Größter Betrieb ist die Landmaschinenbaufirma Hauer-Frontladerbau mit ca. 130 Beschäftigten.

Der Statzendorfer Gemeinderat zählt 19 Mitglieder, nach der Wahl 2015 ergab sich folgende Zusammensetzung: SPÖ 11 Mandate, ÖVP 8 Mandate. Auf Grund sehr guter Zusammenarbeit zwischen den Parteien werden fast sämtliche Beschlüsse einstimmig gefasst. Weiters bemüht sich die Gemeindeverwaltung, die Bevölkerung bei geplanten großen Vorhaben und Projekten von vorneherein einzubinden. So ist auch erklärbar, dass es bei der Verwirklichung bisher zu keinem Widerstand oder Problemen seitens der Gemeindebürger kam.

Für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen die Beamten des örtlichen Polizeipostens und zwei technisch gut ausgerüstete Feuerwehren in Statzendorf und in Kuffern.

Unser Gemeindewappen

Wegen der steigenden Bedeutung der Gemeinde Statzendorf wurde ihr mit Beschluss der NÖ Landesregierung vom 27.5.1999 ein Gemeindewappen verliehen. Das Wappen zeigt unter einem Wellenbalken ein aus dem Schildfuß wachsendes Zahnrad, belegt mit einem Bergwerkszeichen. Die grüne Schildfarbe symbolisiert die Landwirtschaft, der Wellenbalken steht für den Fladnitzbach. Das Zahnrad verweist auf Gewerbe und Industrie, das Bergwerkszeichen auf den von 1899 bis 1960 in der Region betriebenen Braunkohlenbergbau. Die aus diesem Gemeindewappen abzuleitenden Farben der Gemeindefahne sind Grün-Weiß.

Gemeindestatistik

Alle statistischen Daten über unsere Gemeinde finden Sie unter: Statistik Austria-Ein Blick auf die Gemeinde 31940 Statzendorf

Weitere Infos

Statzendorf in Wikipedia

Unsere Gemeinde ist Mitglied in folgenden Regionalverbänden: